Mund & Zahnpflege

Praktische Tipps zur Pflege der Zähne

In unserem Mund leben 20.000 Millionen Bakterien und jeden Tag, der vergeht, ohne unsere Zähne zu putzen, bewegen sich Millionen neuer Bakterien, die bereit sind, ihre zu tun.

Hier sind neun praktische Tipps, die Ihnen helfen, einen zu frühen Zahnarztbesuch zu vermeiden:

1. Die Ernährung ist wichtiger als das Bürsten, um Karies zu vermeiden.

Nach Angaben des Spezialisten für restaurative Zahnmedizin Serpil Djemal vom King´s College Hospital of London hat die Ernährung ein wichtigeres Gewicht als das eigene Zähneputzen zur Vorbeugung von Karies.

„Das Zähneputzen ist ausgezeichnet, es ist sehr wichtig und beugt Pyorrhoe vor, aber der Ernährungsfaktor ist entscheidend“, sagte er.

Es kommt nicht mit dem Zähneputzen und mehrmaligen täglichen Ausgleich: Das kehrt die Auswirkungen einer schlechten Ernährung nicht um. „Wenn es um Karies, Karies und Löcher in den Zähnen geht, ist der Schlüssel die Ernährung und die Häufigkeit der Zuckerbelastung“, sagte er.

2. Wann Sie essen ist so wichtig wie das, was Sie essen.

Wenn Sie eine Weile nichts gegessen oder getrunken haben, ist Ihr Mund im Wesentlichen „in Ruhe“ und Ihre Zähne sind sicher.

Aber gleich nach dem Essen wird es sauer und schafft eine Umgebung, in der sich Ihre Zähne aufzulösen beginnen.

„Es dauert etwa 40 Minuten, bis der Mund zu seinem sicheren Säuregehalt zurückkehrt“, erklärt Dr. Chris van Tulleken.

Je mehr Sie also zwischen den Stunden picken, desto mehr Säurephasen werden Sie im Mund haben.

Der allgemeine Rat für die Zahnpflege ist es, das Essen zwischen den Mahlzeiten zu vermeiden und Süßigkeiten nach den Mahlzeiten zu essen.

3. Wie man zwischen den Mahlzeiten „gut isst“.

Aber wenn Sie nicht widerstehen können, zwischen den Mahlzeiten zu naschen, empfiehlt Van Tulleken „Trinkwasser zu trinken, zuckerfreien Kaugummi zu kauen oder sogar etwas Käse zu essen“, damit Ihre Zähne wieder zu diesem sicheren Säuregrad zurückkehren.

4. Zucker, der große Feind der Zähne.

Die Häufigkeit der Exposition gegenüber Zucker ist entscheidend für die Entstehung von Hohlräumen.

Van Tulleken empfiehlt, sich vor Lebensmitteln zu hüten, die ungekocht erscheinen, aber versteckten Zucker enthalten, wie Fruchtsäfte, Cerealien oder einige Fertiggerichte.

„Es gibt versteckte Zucker in Lebensmitteln, die man nie erwarten würde“, sagt die Forscherin.

Es ist besser, eine Orange zu essen, als einen Orangensaft in Flaschen zu trinken.

Milch ist ein weiteres Lebensmittel, das vor allem bei Kindern verraten werden kann: Während sein Kalziumgehalt es für die Zähne ratsam macht, enthält es auch Zucker.

Einige Kinder schlafen mit einer Flasche im Mund ein oder putzen sich nach dem Milchkonsum nicht die Zähne, was ebenfalls zur Karies beiträgt.

5. Säure, ein weiterer Feind

Die meisten Menschen lassen einige Teile der Oberfläche ihrer Zähne ungebürstet. Das liegt zum Teil daran, dass wir sie nach dem Zufallsprinzip bürsten.

Wenn Sie ein säurehaltiges Getränk wie Fruchtsaft oder Tee getrunken haben, ist es am besten, danach ein Glas Wasser zu trinken, um Ihren Mund zu spülen und die Säure zu verdünnen.

Aber es ist nicht ratsam, sich nach dem Trinken eines sauren Getränks eine Stunde lang die Zähne zu putzen, denn die Säure erweicht den Zahnschmelz und beim Putzen kann man diese schützende Zahnschicht beschädigen, wie Van Tulleken erklärt.

6. Wann ist es am besten, sich die Zähne zu putzen?

Das Bürsten unmittelbar nach dem Essen, insbesondere nach dem Verzehr von saurem Material (z.B. Orangensaft), kann den Zahnschmelz beschädigen.

Im Idealfall sollte dies nach jeder Mahlzeit erfolgen, aber eine Zeitspanne von ca. 40 Minuten vergehen lassen.

7. Eine Methode zum guten Zähneputzen.

Laut dem Zahnarzt Serpil Djemal ist es sehr schwierig, Gutes zu tun, denn die meisten Menschen lernen, indem sie ihre Mutter anschauen und neigen dazu, das, was sie sehen, zu wiederholen und Gewohnheiten schon in jungen Jahren zu erfassen.

Deshalb lassen die meisten Menschen einige Teile der Oberfläche ihrer Zähne ungebürstet. Das liegt zum Teil daran, dass wir sie nach dem Zufallsprinzip bürsten.

Djemal empfiehlt eine Methode: Beginnen Sie an einem Mundwinkel und bürsten Sie langsam einen nach dem anderen jeden Zahn, „als ob Sie ihn kitzeln“, bis Sie die andere Ecke erreichen.

Van Tulleken fügt das Bürsten für zwei Minuten, zweimal täglich, hinzu und spült schließlich nicht den Mund am Ende aus, sondern spuckt einfach. So bleibt das Fluorid in den Zähnen und hält sie gesund.

8. Gemüse gegen Mundgeruch.

Im Allgemeinen sollten Sie das Essen zwischen den Mahlzeiten vermeiden. Süßigkeiten werden am besten nach den Mahlzeiten gegessen.
Der Unterschied zwischen einem sauberen Mund und einem Mund mit schlechtem Atem ist vergleichbar mit dem eines Flusses mit fließendem, kristallinem Wasser und einer Lagune mit stehendem Wasser.

„Im Idealfall sollte der Speichel durch den Mund fließen und die Bakterien entfernen, die den Geruch verursachen. Aber wenn dein Mund aus irgendeinem Grund austrocknet, weil du nervös bist, oder wegen Alkohol, oder weil du geschlafen und gespritzt hast, sieht dein Mund eher wie ein Teich mit stehendem Wasser aus“, erklärt Van Tulleken.

Um den schlechten Geruch von verrottendem Wasser loszuwerden, müssen Sie zuerst Wasser trinken, das die Schwefelverbindungen, die in der Mundhöhle entstehen und schlechten Atem oder Mundgeruch verursachen, wegwaschen wird.

Dann können Sie faseriges Gemüse mit hohem Wassergehalt wie Gurke, Sellerie oder Karotte essen.

Ihr Wassergehalt reinigt den Mund und beim Kauen sorgt ihre faserige Textur dafür, dass Sie mehr Speichel produzieren.

„Dieses Gemüse ist wie eine Kombination aus natürlicher Zahnpasta und Mundwasser von Mutter Natur. Und sie schmecken gut und sind billig“, sagt Dr. Van Tulleken.

9. Wie man weiß, welche Zahnpasta man kaufen sollte

Tiefenreinigung, Hohlraumschutz, erweiterte Reinigung, Erfrischung, speziell für Kinder, für empfindliche Zähne….. Es gibt Tausende von Zahnpflegeprodukten, von Pasten und Spülungen bis hin zu Bürsten, die alle möglichen Versprechungen machen…. aber woher weiß man, ob sie funktionieren?

Dr. Chris van Tulleken sprach mit der UK Dental Association und kam nach Meinungsverschiedenheiten mit verschiedenen Experten und der Überprüfung wissenschaftlicher Studien zu diesem Schluss:

„Wenn Sie eine gute Handzahnbürste, eine fluoridhaltige Zahnpasta und zwei Minuten lang zweimal täglich die Zähne putzen und die gesamte Oberfläche Ihrer Zähne und Ihres Zahnfleisches gut abdecken, tun Sie alles, was Sie tun müssen.

„Der Rest der Produkte, die viele von uns im Schrank haben, ist nicht, dass wir denken, dass sie nicht funktionieren, sondern dass wir nicht wirklich wissen, ob sie funktionieren oder nicht, und selbst wenn sie es täten, würden sie wahrscheinlich keinen großen Nutzen bringen.

Munddusche Anleitung – So macht man es richtig

Das regelmäßige Zähneputzen sollte zu den Grundaufgaben der Hygiene eines Menschen gehören. Das tut sie auch in aller Regel, sodass hier keine mahnenden Worte notwendig sind. Auffällig ist jedoch, dass viele Menschen unter Mundgeruch leiden, weil die Mundhygiene offenbar nicht ausreichend oder gut genug vonstattenging. Derweil sind klassische Krankheitsbilder im Mundraum wie Plaque, Karies und häufig entzündetes Zahnfleisch ebenfalls ein Indiz dafür, dass hier neben der klassischen Zahnputzzeit auch noch eine Munddusche vom Vorteil wäre. Eine richtige Munddusche versteht sich und nicht einfach nur die Brause in den Mund halten, weil diese wenig Erfolg aufweist.

Munddusche – zunächst einmal grundlegende Infos

Viele Menschen denken, dass eine Munddusche der perfekte Ersatz sei, um das Zähneputzen zu vergessen oder zu vermeiden. Um Himmels willen – dem ist natürlich nicht so. Die Munddusche ersetzt aus diesem Anlass nicht die Mundhygiene mit Zahnpasta, Mundwasser sowie einer Zahnbürste. Das sollte man festhalten, weil es fälschlicherweise viele Menschen gibt, die genau das denken. Doch wer so handelt, der schädigt seine Zähne und dem Zahnfleisch noch mehr. Im Übrigen auch dem Atem. Die Munddusche vom Zahnarzt kann natürlich schlecht daheim angebracht werden, aber sie ist auch nicht mit der Dusche für die alltägliche Körperhygiene zu verwechseln. Es ist wichtig, die Zahnzwischenräume gründlich zu pflegen, denn nur so kann Karies und paradonthose vorgebeugt werden.

Mundpflege Anleitung – so geht es am besten

Zeit ist das wichtigste Gut, welches bei der Mundhygiene wichtig ist, um deren Sauberkeit zu untermauern und diese zu bekräftigen. Was viele sich leider nur allzu wenig nehmen. Doch Zeit ist beim Zähneputzen wichtig und auch beim Mundspülen. Dafür kann sich eine Munddusche besonders eignen. Sie arbeitet ähnlich wie die vom Zahnarzt. Sie müssen daher besonders gut in die Zwischenräume der Zähne gehalten werden, um hier den Schmutz zu entfernen. Wichtig ist, wie bei einem Facharzt, dass das Wasser ausgespuckt und nicht angesammelt wird. Dies könnte zu bakteriellen Entzündungen im Magen führen, sodass alles sorgfältig ausgespuckt werden muss. Es sollten alle Zahnzwischenräume gründlich ausgespühlt werden, ehe die Reinigung perfekt abgeschlossen ist. Immer mal wieder das angesammelte Wasser ausspucken und mit der Reinigung fortfahren. So einfach ist die Munddusche, wenn man sich nur ein wenig mehr Zeit nimmt.

Mundduschen und ihre Anwendungsgebiete

Nun wissen Interessenten, wie in aller Regel eine einfache Munddusche möglich ist und richtig ausgeführt wird. Dabei kann zudem zwischen verschiedene Modusse gewählt werden, weil heutzutage die technische Innovation hier viele Vorteile hat. Sensitiv, normal und intensiv sind hier meist die gängigen Modusse, wie die Munddusche beginnen kann. Auch kann Plaque mit dieser entfernt werden. Mundduschen sind vorwiegend für die Zahnzwischenräume gedacht, aber eignen sich hervorragend auch für die leichte Dusche der Zähne und des Zahnfleischs. So machen es die meisten Zahnärzte im Übrigen auch, aber diese achten auf die Temperatur sowie Wasserstrahlstärke, um keine Entzündungen oder anderweitige Verletzungen auftreten zu lassen. Wer entzündliches Zahnfleisch hat, der sollte im Übrigen darauf achten, dass die Munddusche zum einen nicht zu lange stattfindet und zum anderen in einem schonenden Gang. Eine Absprache mit dem Arzt lohnt sich hier unbedingt, denn der Fachmann weiss am besten, ob der Einsatz dieser Geräte für einem persönlich anzuraten ist.

Die richtige Mundduschentechnik zu erlernen, dauert wenige Minuten. Doch die Zeit ist das wichtigste, um letzten Endes mit einer guten Mundhygiene außer Haus gehen zu können. Somit ist beim Zähneputzen sowie der Munddusche regelmäßig morgens und abends zumindest jeweils fünf Minuten pro Vorgang einzurechnen. So vermeiden Verbraucher in Zukunft den Mundgeruch und schädliches Plaque sowie beugen diese dem Karies vor. Das sind die Besonderheiten, die eine Munddusche zu bieten hat. Einfach den Strahl einstellen, die Tempeatur und los geht es.

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Zahnpflege – die 5 besten Tipps

Die Zahngesundheit ist nicht nur wichtig, um ein strahlendes Lächeln zu zeigen. Die Zähne sind auch die erste Station bei der Verdauung unserer Nahrung und erleichtern dem Magen die Arbeit. Kann man sein Gebiss bis ins Alter erhalten, sieht man nicht nur jünger aus, sonders leidet in der Regel auch unter weniger Verdauungsproblemen. Um die Zähne gesund zu erhalten, sollte man fünf Tipps befolgen, die zur richtigen Pflege des Gebisses von großer Wichtigkeit sind.

1. – Die Wahl der richtigen Zahnbürste

Viele Experten empfehlen heute Zahnbürsten mit mittleren oder wichen Borsten, da diese Speisereste und Plaque am effizientesten entfernen können. Man findet auch eine große Auswahl von verschiedenen Bürstenköpfen vor, die unterschiedlich geformt sind. Generell gilt, dass kleine Bürstenköpfe besser dazu geeignet sind, alle Zähne zu erreichen. In Bezug auf die Form des Kopfes und der Borsten benutzt man am besten den Typ Zahnbürste, mit der man sich selbst am wohlsten fühlt. Heute werden auch viele elektrische Zahnbürsten angeboten. Diese sind besonders praktisch für Personen, die nur eingeschränkte Bewegung in den Händen haben und daher Schwierigkeiten beim Zähneputzen verzeichnen. Man sollte darauf achten, die Zahnbürste zu wechseln, wenn sie Verbrauchserscheinungen aufweist. Auf keinen Fall aber sollte das Gerät länger als drei Monate benutzt werden.

2.- Die Zahnbürste korrekt führen

Die richtigen Bewegungen sind beim Zähneputzen maßgeblich. Am wirkungsvollsten sind einfache Bewegungen nach rechts und links. Es gilt, darauf zu achten, dass man beim Putzen nicht zu viel Druck ausübt. Zahnfleisch und Zahnschmelz sind empfindlich und sollten daher schonend behandelt werden. In der Regel wird empfohlen, beim Zähneputzen eine Zeit von drei Minuten einzuhalten. Beim Zahnarztbesuch kann man den Zahnarzt auch fragen, ob die Zähne in einer Art gepflegt sind, die auf ein korrektes Putzen schließen lässt. So weiß man, ob man seine Gewohnheiten ändern muss, oder nicht.

3.- Regelmäßiger Besuch beim Zahnarzt

Man sollte den Zahnarzt regelmäßig zur Kontrolluntersuchung aufsuchen, auch wenn man keine Beschwerden hat. So können Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch rechtzeitig festgestellt und behandelt werden, so dass man den Mundraum bis ins hohe Alter gesund erhalten kann. Bei Kindern und Jugendlichen wird geraten, die Vorsorge alle sechs Monate vorzunehmen, während bei Erwachsenen ein Zahnarztbesuch im Jahr empfohlen wird.

4.- Die richtige Zahncreme benutzen

Auch die Auswahl der richtigen Zahnpasta ist ein wichtiges Kriterium. Die Zahnpasta sollte einen möglichst hohen Fluorid Gehalt haben, um die Zähne optimal zu pflegen. Der RDA Wert, welcher die Abreibung der Zahnsubstanz bei jedem Zähneputzen angibt, sollte hingegen möglichst gering ausfallen. Außerdem ist es auch wichtig, dass einem der Geschmack der Zahnpasta zusagt, so dass die tägliche Zahnpflege als angenehm empfunden wird.

5.- Gesunde Ernährung begünstigt Zahngesundheit

Auch mit der Ernährung kann man viel zur Zahngesundheit beitragen. Süßigkeiten und süße Getränke können dem Zahnschmelz schaden, während frisches Obst und Gemüse mit ihren Fasern zur Reinigung beim Kauen beitragen.

Und zuallerletzt: Die Munddusche im Video:

 

Quellen:

https://www.brands4friends.de/magazin/5-tipps-zur-richtigen-zahnpflege-mit-oral-b/