Zuerst zu meiner Person:
Ich bin 1953 geboren und seit 1990 im SV. Ich habe das Bronzene, Silberne, Goldene und Große Hundeführersportabzeichen. Außerdem bin ich OG-Zuchtwart und habe
im März 2006 auch nach bestandener Prüfung das Zertifikat "Geprüfter Zuchtwart"
erhalten, das ich 2009 um weitere 4 Jahre verlängert habe. Die Übungsleiterlizenz vom SV habe ich schon seit März 2001.
Ich habe bisher an über 50 Prüfungen teilgenommen und einige Pokalwettkämpfe mitgemacht. Zwei mal war ich auch für die LGA qualifiziert, habe dann aber nicht teilgenommen. Ich habe alle meine Zuchthündinnen (bis auf die erste Incha, die war 6 Monate alt) vom Welpenalter an ausgebildet und zur SchH 3 und Körung geführt.
Insgesamt habe ich bis Ende 2009 folgende Hunde ausgebildet:
Vita, Taiga, Alpha, Aischa bis zur BH, Chiva bis zur SchH 1, Turbo bis zur SchH 2 (bei der SchH 3 im Alter von 22 Monaten sind wir leider im Fährten durchgefallen), Cello bis zur SchH 3, Incha Sheraton, Alexa, Daika, Fly und Incha v. d. Welfen bis zur SchH 3 / IPO3, Frisco bis zur SchH 1. Danach hat ihn mein Mann übernommen. Mit jedem Hund habe ich neue Erfahrungen sammeln können. Momentan arbeite ich mit unserer jungen Hündin Incha von den Welfen.
Mit der Zucht begonnen habe ich 1993 und hatte bis Ende 2009 zwölf Würfe auf meinen Zwingernamen. Zusätzlich habe ich 2 Würfe bei mir aufgezogen, als Incha vom Sheraton in Zuchmiete genommen wurde. (T-Wurf vom Sheraton und A-Wurf vom Tobelbach). Ich gebe Hündin und Welpen in so einem Fall nicht aus dem Haus. Mit Incha von den Welfen aus meinem I-Wurf (sie hat den Namen in Gedenken an ihre Urgroßmutter erhalten) und Hexe aus meinem H-Wurf, die nun bei einer Hundesportlerin und Diensthundeführerin in Moskau lebt, habe ich nun die 4. Generation in meiner Mutterlinie. Ich hatte immer aus der eigenen Zucht meine Zuchthündinnen herausziehen können und vom Welpenalter an selbst ausgebildet. So weiss ich sehr genau um Vor- und Nachteile in meiner Mutterlinie und kann bei der Wahl des Deckpartners eine entsprechende Auswahl treffen. Ich züchte nur mit SchH 3-Hündinnen.
Mein Weg zum Hundesport
Schon als Kind wollte ich jeden Hund streicheln, der mir begegnete und meine Mutter stand oft Todesängste aus. Aber gebissen hat mich nie einer :-)) Meinen ersten eigenen Hund, einen Schäferhundmischling mit dem Namen Pascha, bekam ich als ich 19 Jahre alt war. Er kam als Welpe zu mir. Ich war schon zu Hause ausgezogen und hatte ein Mini-Häuschen mit Garten angemietet, wo ich ihn gut halten konnte. Er wurde 11 1/2 Jahre alt. Ein Hundeplatz war aber noch lange nicht in Sicht.
Mein erster eigener Hund - Pascha
Danach konnte ich aus beruflichen und wohnungsbedingten Gründen lange Zeit keinen Hund halten. Erst als ich 37 Jahre alt war, beschlossen mein Mann und ich, dass es jetzt wieder Zeit für einen Hund wäre. Ich arbeitete nur noch halbtags da ich noch meine Mutter pflegerisch betreute, die in der Zwischenzeit auch bei uns lebte. Und so gingen mein Mann und ich an einem Samstag ins Tierheim und wollten eigentlich etwas Schäferhundähnliches. Und eigentlich nur erst mal gucken..!
Doch dann stand da eine 9 Monate alte schwarze Dogge, total mager, mit Hängeohren und traurigem Blick und sehr sensibel. Die Dogge war sogar reinrassig und hatte Papiere. Sie wurde im Alter von 6 Monaten abgegeben, weil sie anscheinend das Baby der Familie angeknurrt hatte. Und sie war sehr unglücklich im Tierheim. Wir nahmen Vita (so war ihr Name) spontan mit, zahlten DM 400,00 und dachten erst dann daran, dass wir eigentlich gar nichts für sie zu Hause hatten. Da aber ein Bekannter von uns mit Hundefutter und anderen Hundeartikeln handelte und wir wussten, dass er in Ravensburg auf dem Hundeplatz war, fuhren wir mit unserem neuen Hund dort hin. Wir sahen dem Training zu - es gefiel uns und wir blieben dabei.
Vita vom Schloss Laupheim
Ich machte mit Vita die Begleithundeprüfung, stellte sie aus (ZB: V), liess sie ankören (Kkl. 1) und sie entwickelte sich zu einer sehr charaktervollen und selbstsicheren Hündin. Leider wurde sie nur 4 1/2 Jahre alt, da sie sich bei einem Unfall im Auto so verletzte, dass wir sie einschläfern lassen mussten.
BH-Prüfung mit Vita bei LR Romir
Mein Mann wollte aber ebenfalls einen Hund zum Arbeiten und so kaufte er unsere Incha vom Sheraton. Sie war damals 6 Monate alt und bestand vorwiegend aus Ohren :-))
Incha vom Sheraton mit 6 Monaten
Bald übernahm ich dann Incha zum Arbeiten und mein Mann bekam Vita :-)) Na ja, ich hatte einfach das bessere Händchen in der UO. Meinem Mann lag dafür der Schutzdienst. Er war auch 12 Jahre lang Helfer in 2 verschiedenen Ortsgruppen. Wir ergänzten uns.
Incha und ich beim Training
Incha war dann meine erste Zuchthündin. Mit ihr habe ich alle Prüfungen bis zur SchH 3 und IPO 3 gemacht, sie wurde in Kkl. 1 angekört und hatte ein "V" in der Ausstellung, außerdem HD-normal. Sie war sehr triebig und führerhart, aber ein absoluter Beutegeier. Sie brauchte eine konsequente Hand in der Ausbildung, sonst machte sie den Kasper mit einem. Mit ein wenig mehr Erfahrung hätte ich Incha damals sicher überregional führen können.
Bestandene Prüfung mit Incha
Incha entstammte zwar der Hochzucht, aber alle Geschwister von ihr (bis auf einen, der in Privathand stand), hatten die SchH 3, ihr Bruder Idol war zwei Mal auf der LG-FH, einmal auf dem ersten und einmal auf dem dritten Platz. Ihre Großmutter, Imme vom Sheraton, war die Mutter von Kim vom Sheraton, der 1987 auf der BSP in München Platz 12 mit 96 - 94 - 98 = 288 = V machte und Universalsieger wurde. (Bei der LGA in der LG 13 war er auf Platz 1 mit 99 - 94 - 98 = 291 P.) Sein Vater Ando vom Silberhals kam über die Mutz-Linie und war auch kein "gewöhnlicher" Hund :-)). Er hatte auch die zivile Schärfe drin. Ich hatte damals verzweifelt nach einen Deckpartner für Incha aus dieser Verbindung gesucht um evtl. eine Inzucht auf Kim oder Imme zu machen. Kim wurde aber damals nach USA verkauft und dort kam er bei einem Verkehrsunfall ums Leben. In Deutschland hatte er kaum gedeckt. Es gab leider keine angekörten Nachkommen hier. Incha mussten wir im Alter von 10 1/2 Jahren leider wegen eines Tumors an der Milz einschläfern.
Incha und Vita - sie verstanden sich sehr gut
Den ersten Wurf mit Incha machte ihr Züchter, Albert Hess aus Wörrstadt. Unser Tätowierer hatte ebenfalls Sheraton-Hunde und hatte ihm mitgeteilt, dass hier unten eine gute Hündin stünde. Er kam runter, schaute sie an und fragte, ob ich sie in Zuchtmiete geben würde und ich war einverstanden. Sie blieb aber bei mir zu Hause, denn weggeben wollte ich sie nicht. Der erste Wurf war nach Nutz vom Mönchberg und kam bei mir zur Welt. Es waren 9 Welpen, 5 Rüden und 4 Hündinnen. Ein T-Wurf vom Sheraton.
2 Welpen aus dem T-Wurf
Fazit aus diesem T-Wurf: Ausser einer Hündin hatten alle Übergröße, (1 Langhaar mit Löwenpratzen und über 72 cm Risthöhe), und die einzige Hündin innerhalb der Größengrenze hatte dann letztendlich einen Überbiss. Wir waren in der Zwischenzeit umgezogen, hatten Zwinger gekauft und behielten erst mal 2 Hündinnen und 1 Rüden aus diesem Wurf. Trixi stellte die Ohren nicht richtig, immer hing wieder eines runter, außerdem war sie übergroß, Turbo war zwischen 68 und 69 cm groß und bei Taiga zeigte sich dann der Überbiss. Gebäudemäßig aber alle im V. Röntgenergebnisse, die mir bekannt sind: 2 x noch zugelassen, 1 x normal, 2 x fast normal.
Vom Arbeiten kamen die Hunde alle nicht an ihre Mutter heran. Turbo war zwar gut im Schutzdienst, aber in der UO kreuzlahm (und das mit dem Namen!!). Mit Taiga und Trixi hatte ich die BH gemacht, im Schutzdienst war nicht viel drin. Mit Turbo die SchH 2 mit 20 Monaten (bei der SchH 3 mit 24 Monaten sind wir in der Fährte durchgerasselt). Bei einer Ausstellung in Kreuzlingen in der Schweiz hatte Turbo auch noch ein SG in der JHKL geholt :-)) Der Richter kommentierte: "An der oberen Größengrenze stehend...." Na, ja, mit 68/69 cm..... Allerdings war Turbo super als Ziehvater für meinen A-Wurf.
Turbo und der A-Wurf
Incha (links) und Tochter Taiga vom Sheraton beim Ball-Ziehen
Da ich sowieso keinen der Hunde zur Zucht einsetzen wollte, wurden Taiga und Turbo verkauft. Trixi war auf dem Platz in C nicht zu gebrauchen, aber wehe, jemand kam zu uns ins Haus. Einen besseren "Schutzhund" konnte man sich kaum denken. Sie hatte ein starkes Meuteverhalten, z. B. alles, was am Anfang beim Spazieren gehen dabei war, war ok, aber wehe es kam jemand von außen auf ihr Rudel zu. Dann musste ich höllisch aufpassen. War er aber wieder integriert, spielte sie mit ihm. Als der Rüde einer guten Freundin wegen Krebs eingeschläfert werden musste, schenkten wir ihr Trixi. Die beiden verstanden sich auf Anhieb. Trixi wurde dort fast 13 Jahre alt und starb im Herbst 2006.
Trixi mit 12 1/4 Jahren
Also wollte ich eine andere Hochzuchtlinie ausprobieren. Mein A-Wurf von den Welfen war nach Watz von Schornfelsen über die Fanto Hirschel-Linie. Nach den Erfahrungen des ersten Wurfes mit der Übergröße wollte ich einen kleineren Rüden und Watz war nur 63 cm groß. Es waren 8 Welpen, 4 - 4. Das mit der Größe hat auch soweit hingehauen. Auch anatomisch waren es zum großen Teil V-Hunde. In dem Wurf waren 3 Langhaar, wieder bei 3 Hunden Ohrenprobleme (2 x bei den langhaarigen, die stellten nur ein Ohr) und einmal bei meiner Aisha. Die stellte zwar die Ohren einigermaßen, aber sie waren seeehhr weich.... Deswegen wollte ich sie zur Zucht nicht einsetzen. Wir haben sie noch in der JHKL ausgestellt und ein SG erhalten. Danach wurde sie als Familienhund verkauft.
A-Wurf von den Welfen (Alf, Aisha und Alpha)
Roland hatte aus dem Wurf einen Rüden namens Alf behalten, der sich auch super zeigte. Beim Vorröntgen stellten wir fest, dass die eine Hüftpfanne nur halb ausgebildet war und der TA machte uns auch keine Hoffnung, dass sich das gibt. Also auch nichts. Alf wurde mit 6 Monaten eingeschläfert.
Alpha dagegen war zum Arbeiten und auch privat nicht als Schutzhund zu gebrauchen. Sie gaben wir meinen Schwiegereltern als Familienhund. Dort wurde sie 11 Jahre alt. Ascan war ein super veranlagter Rüde, den wir als Welpe verkauft hatten. Die Leute hatten sich dann scheiden lassen, der Hund wurde weiter verkauft - leider ohne dass wir informiert wurden. Ich hörte nur mal, dass er die SchH 1 gemacht hat und dann wieder verkauft worden ist. Im Schutzdienst soll er super gewesen sein und auch in der UO arbeitswillig. Leider habe ich dann nichts mehr von ihm gehört. Mit Alpha und Aisha hatte ich ebenfalls die BH gemacht. Die anderen aus dem Wurf gingen alle in Privathand. Röntgenergebnisse soweit bekannt: 3 x normal.
Alpha
Also auch hier hat sich Incha nicht durchgesetzt und ich hatte wieder nichts, das ich behalten konnte und weiter zur Zucht einsetzen konnte. Die Mängel, die bei den beiden Würfen zum Vorschein kamen, wollte ich nicht noch vermehren. Trotzdem glaubte ich an meine Incha.
Also dritter Versuch mit der Hochzucht. Ich wollte ja nichts unversucht lassen :-). Der B-Wurf mit 9 Welpen (5 - 4). Wieder andere Linie, diesmal über Lasso vom Haus Babilon, die Fando Südblick-Linie. Der B-Wurf war ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei. Wieder 3 Langhaar, Ohrenprobleme und von den Triebveranlagungen nicht so wie ihre Mutter. Eine Hündin, die Bijou, hat sich sehr gut gezeigt, war anatomisch schön, sehr kräftig im Knochenbau und auch trieblich nicht schlecht, aber die stellte die Ohren nicht, so dass ich sie mit 9 Monaten dann auch verkaufte. Der B-Wurf ging komplett in Privathand und es wurde auch keiner geröntgt.
B-Wurf
Meine persönlichen Erfahrungen mit meinen Würfen aus der Hochzucht: Nein danke!! Zu viele genetische Mängel, zu wenig Trieb, anatomisch teilweise nicht schlecht, aber auch nicht so gut, um wirklich interessant zu sein. Nervlich aber im großen und ganzen sehr belastbare Hunde. Zwischendrin war immer mal ein Hund, der sich vom Trieb her zum Arbeiten gut geeignet hätte, aber meistens hatte ausgerechnet der dann andere Mängel. Das Thema Zucht war für mich erst mal erledigt.
Dann kam ein Vereinskollege zu mir und fragte mich, ob er Incha in Zuchtmiete nehmen dürfe und zwar nach dem schwarzen Leistungsrüden Wito von der Stadt Schmalkalden. Ich habe mir Wito auf der LGA angesehen und er hat mir super gefallen. Lackschwarz, kräftiger Rüdenschädel und super Bewachungsphasen im Schutzdienst. Er hatte damals den 3. Platz gemacht. Da ich von der Hochzucht erst mal genug hatte (wie gesagt nach meinen persönlichen Erfahrungen), stimmte ich zu, behielt aber Incha natürlich wieder bei mir. Auch mich interessierte, was bei dieser Verbindung heraus kam.
Wito von der Stadt Schmalkalden
Es war der A-Wurf vom Tobelbach mit 8 Welpen (4 - 4), aus dem meine jetzige Zuchthündin Alexa stammt. Überraschung: kein Langhaar, kein Schlappohr, kein Zahnfehler, dafür 1 Einhoder (Apache). Optisch ein zweigeteilter Wurf, ein Teil schwarz-gelb, (wie Alexa) der andere mehr schwarz mit gelben Abzeichen (wie Alf). 5 Hunde aus dem Wurf geröntgt, 4 x normal, 1 x fast normal. Auch die Größe hatte ich erfolgreich reduziert, Alexa hat 59 cm und vererbt selbst eher mittelgroße Hunde.
Anatomisch natürlich ein Rückschlag. Aber mir persönlich war das nicht so wichtig, denn in der Zwischenzeit hatte ich auch festgestellt, dass das Ausstellen nicht so meine Welt ist. Ich arbeite lieber auf dem Platz. Ich versuche aber immer ein SG in der Ausstellung zu erreichen.
3 Hunde gingen in Privathand. Apache war beim Zoll und soll sehr gut gewesen sein, Artax (SchH 3) war in einer Nachbar-OG und wäre ein super veranlagter Hund (sieht Alexa ziemlich ähnlich), war aber leider in Anfängerhänden. So war die Ausbildung noch nicht optimal. Er besaß eine gute Aggressivität und war trotzdem sehr familienfreundlich, hatte guten Spieltrieb und einen vollen Griff.
Aus diesem Wurf behielten wir selbst erst mal 3 Welpen, Alf, Alina und Alexa. Alf war ein gutmütiger Bär mit einem Riesenschädel, der sich leider eine Verletzung am linken Vorderlauf zuzog. Wir mussten operieren und später bildete sich Arthrose, so dass wir nach der SchH 2 aufhören mussten, mit ihm zu arbeiten. Auf dem Platz machte er eine solide Arbeit, war aber kein Überflieger. Vielleicht lag es aber auch an meinem Mann, der ihn sehr früh in den Gehorsam nahm. Was ihm aber fehlte, war etwas mehr Aggression. Er war in Kkl. 1 angekört und hatte die ZB SG. 2006 starb er leider an einer Magendrehung. Er war auch ein wunderbarer Ziehvater für unsere Welpen. Sein Umgang mit den Kleinen war einzigartig.
Alf
Alexa war schon als Welpe hinter allem her, was sich bewegt und lässt heute noch für ihren Ball jede Wurst liegen. (Dabei ist sie sonst ziemlich verfressen). Man musste Alexa nie zum Arbeiten bitten, sie bot sich immer an. Im Schutzdienst arbeitete sie aber auch mehr im Beutebereich und hatte etwas Probleme mit dem Triebwechsel nach dem Aus und beim Verbellen am Versteck. Da wünschte ich mir etwas mehr Aggression. Ansonsten ist sie sehr kampffreudig, hat einen super Griff, holt rasant ein und ist sehr führig. In der UO habe ich ihr alles im Spiel beigebracht und musste nur wenig Druck anwenden, um es zu festigen. Sie fährtet ausgezeichnet und sucht wirklich mit der Nase. Mit ihr habe ich 5 Würfe gemacht. Bei allen hatte sie die Deckrüden gut "durchgelassen". Und es war kein Langhaar und kein Hund mit Ohrenproblemen dabei. :-))
Alexa
Alina war das krasse Gegenteil. Sie spielte nicht so gerne, war aber dafür im Aggressionsbereich viel höher. Allerdings war das Ausbilden ohne Spieltrieb mühsam. Sie lief meistens nur am Stachel und wenn man da gezupft hat, kam sie erst richtig. Da konnte sie den Kopf hochnehmen und der Wedel ging. Ansonsten lief sie eben nebenher. Meinem Mann lag diese Art der Ausbildung nicht so ganz und wir haben sie nach Amerika an einen Hundesportler verkauft. Der war so zufrieden mit ihr, dass er wieder einen Welpen bei mir bestellt hat.
Alina
Zu meinen vorherigen Würfen aus den Hochzuchtverbindungen war es für mich ein toller Erfolg. Ich hatte eine Hündin aus den Wurf, mit der ich weitermachen konnte. Ich hatte keine Langhaar, keine Ohrenprobleme und keine Übergröße drin. Nervlich waren es ebenfalls gut veranlagte Hunde. Auch der HD-Status passte. Und die, die auf dem Platz gearbeitet wurden, zeichneten sich durch gutes Griffverhalten und Führigkeit aus.
Und mit Alexa begann dann meine leistungsorientierte Zucht. Ihr erster Wurf war der C-Wurf. Ab hier könnt Ihr in den Bildergalerien mehr über die einzelnen Hunde aus den Würfen erfahren. Ich habe für jeden Hund eine separate Seite eingerichtet und bedanke mich an dieser Stelle bei allen Welfen-Besitzern, die mich immer mit reichlich Informationen und Bildern versorgen. Es ist natürlich für mich und meine Zucht sehr wichtig, zu erfahren wie sich die Hunde entwickeln und ich freue mich über jeden Kontakt, den ich über viele Jahre halten kann. Und nun wünsche ich Euch viel Spass beim Stöbern.