Tierschutzpreis der Bayerischen Staatsregierung
Den Tierschutz stärken - Mit neuen Ideen in die Zukunft

Durch einen jährlich zu vergebenden Tierschutzpreis in Höhe von EUR 8000.- zeichnet die bayerische Staatsregierung Personen und Institutionen aus, die sich in Bayern um den Tierschutz besonders verdient gemacht haben. Näheres zum Verfahren und zur Auswahl finden Sie in den Richtlinien für die Vergabe des Tierschutzpreises (PDF, 25 KB).

Das Motto 2006: Zweibeiner und Vierbeiner - im Team für andere

Ausgezeichnet wurden:

Team Tiergestützte Therapie des „Bunten Kreises GmbH“

Der Bunte Kreis ist ein Förderverein für Familien mit chronisch-, krebs- und schwerstkranken Kindern und Jugendlichen sowie für Familien mit früh- und risikogeborenen Kindern. Ein interdisziplinäres Team bietet gemeinsam mit den betroffenen Familien und in Absprache mit den behandelnden Ärzten Hilfen zur Selbsthilfe an.

Das tiergestützte Therapieangebot ist ein Ort der Begegnung für Kinder und Tiere. Über den Wunsch der kleinen Patienten nach dem Kontakt mit Pferden ist 2003 auf dem Gelände des Zent-ralklinikums Augsburg ein Therapiegelände entstanden. Dort werden derzeit 9 Pferde, 3 Esel, 2 Minischweine, 2 Hunde und 1 Katze als vierbeinige Therapeuten eingesetzt. Durch die artgerechte Haltung der Tiere ist sichergestellt, dass sie Nervenstärke, Gelassenheit, Neugier und Freude am Lernen mitbringen.

Stellvertretend für die Mitarbeiter und die ehrenamtlichen Helfer des Teams Tiergestützte Therapie wird Frau Christiane Schuler, Diplompsychologin, den Tierschutzpreis entgegen nehmen.



Herr Rolf Frasch


Herr Rolf Frasch ist Rettungs- und Lawinenhundeführer. Zusammen mit seiner Hündin Eyka ist er unermüdlich im Einsatz, wenn es darum geht, beispielsweise unter Trümmern oder unter Lawinen verschüttete Menschen zu finden und zu retten. Voraussetzung für diese großartige Zusammenar-beit zwischen Mensch und Tier ist eine sorgfältige Ausbildung der Hunde.

In diesem Zusammenhang hat sich Herr Frasch große Verdienste um den Tierschutz erworben: Er hat viel Zeit darauf verwendet, die Haltungs- und Ausbildungsmethoden von Rettungshunden zu verbessern, die ja oft unter widrigen Bedingungen ihre anstrengende Sucharbeit verrichten müssen. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Tierschutz, Verhaltenskunde und Tierhygiene der Tierärztlichen Fakultät in München konnten durch wissenschaftliche Untersuchungen über die Belastung der Rettungshunde bei der Arbeit wichtige Verbesserungen erzielt werden.